2025-08-29
In Küstenanlagen, Offshore-Plattformen und Entsalzungsanlagen sind Instrumente und Geräte einem unsichtbaren, aber unerbittlichen Gegner ausgesetzt: salzinduzierte Korrosion. Salzwasser ist nicht nur Wasser mit Verunreinigungen—es ist ein hochleitfähiges, chemisch aggressives Medium, das den Metallabbau beschleunigt, Dichtungen beeinträchtigt und die Lebensdauer verkürzt.
Wie die alten Seefahrer sagten: „Das Meer prüft alle Dinge.“ Im Ingenieurwesen ist das Überleben in solchen Umgebungen das Ergebnis von Voraussicht, Materialkenntnis und disziplinierter Wartung.
Meerwasser und Umgebungen mit hohem Salzgehalt greifen Materialien durch mehrere Mechanismen an:
| Praktik | Zweck | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Süßwasser-Spülung | Salzablagerungen entfernen | Wöchentlich oder nach Stürmen |
| Beschichtungsinspektion | Frühe Schäden erkennen | Quartalsweise |
| Anodenersatz | Kathodischen Schutz aufrechterhalten | Gemäß der Abbaugeschwindigkeit |
| Dichtungsprüfung | Eindringen verhindern | Halbjährlich |
| Standard | Geltungsbereich |
|---|---|
| ISO 12944 | Korrosionsschutz von Stahlkonstruktionen durch Schutzanstrichsysteme |
| NACE MR0175 / ISO 15156 | Werkstoffe für den Einsatz in H₂S- und Chlorid-Umgebungen |
| ASTM B117 | Salzsprühnebelprüfung |
| DNV‑RP‑B401 | Kathodischer Schutz für Offshore-Strukturen |
In Meerwasser- oder Hochsalzgehalt-Umgebungen ist Korrosionsschutz keine einzelne Entscheidung—es ist ein System von Entscheidungen: Material, Beschichtung, Abdichtung und Wartung, die alle zusammenarbeiten. Wenn diese Elemente harmonisiert sind, kann die Ausrüstung dem langsamen, geduldigen Angriff des Meeres standhalten, ähnlich wie ein Leuchtturm—verwittert, aber unerschütterlich.
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